Frauenau

wappen           Frauenau                

 

Im Jahr 1324 zog der Laienbruder Hermann aus dem Kloster Niederaltteich in das Tal der Flanitz und errichtete in den dichten Wäldern am Abhang des Rachels eine Zelle.
Nach seinem Tod ließ Erbhofmeister Hartwig von Degensberg im Jahre 1331 eine hölzerne Kapelle erbauen und brachte das als wundertätig beschriebene Gnadenbild „Unserer lieben Frau“ mit ins Flanitztal. Er nannte den Talgrund fortan „unserer Frauen Aue“

Jahrhunderte blühte die Wallfahrt Frauenau und eine herrliche Rokokokirche aus dem 18. Jahrhundert ist bis heute noch Mittelpunkt des Ortes.

Sehr früh hat der Waldreichtum auch das Glasgewerbe in den Ort gelockt Im Jahre 1420 wurden die ersten Glashütten gegründet. Heute gibt es noch zwei Glashütten im Ort, die echtes mundgeblasenes Bayerwaldglas herstellen. Es sind dies die Glashütten von Poschinger und Eisch. Die Glashütte von Poschinger ist die älteste Glashütte der Welt im Familienbesitz. Eine dritte Glasfabrik hat sich auf die Produktion von Maschinenglas spezialisiert und schließt Anfang 2016 Ihre Pforten. Nach den Glashütten stellen aber auch noch viele mittlere und kleine Betriebe Glasprodukte der verschiedenen Art her.

Die Glasgeschäfte  überall im Ort zeigen die hohe Kunst der Glasmacher.

Einen historischen Einblick in die Geschichte des Glases zeigt das Glasmuseum von Frauenau.

Zum Glas hat sich im vergangen Jahrhundert auch der Tourismus in Frauenau entwickelt. Der staatlich anerkannte Erholungs- und Wintersportort liegt im Naturpark Bayerischer Wald, am Fuße des großen Rachel (1453m). Frauenau ist eingebettet im landschaftlich reizvollen Tal des Flanitzbaches, an dessen Rändern sich die Bergzüge emporschwingen.
Hier ist ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen durch den Bayerischen Wald.

Impressionen aus Frauenau und den Gläsernen Gärten

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Glasarche II von Ronald Fischer

Stumme Diener von Stefan Stangl

Das Urkraut von Magdalena Paukner

Weitblick von Carmelo Lopez

Ein einmaliges Kulturprogramm begleitet uns in Frauenau durch den Sommer durch den Verein Musik und Kultur